Mittwoch, 23. Oktober 2013

Cross Country

Das Kennzeichen von meinem Coach
Mittwoch war das letzte Cross Country Spaghetti Dinner, dementsprechend war es auch etwas besonderes:  Anstatt unserem Trainer haben die Seniors, also die Mädels die Altersbedingt das letzte mal am Cross Country teilnehmen konnten, jeder eine Rede gehalten. Wir waren trotzdem an unserem gewohnten Platz, in einem Park in der Nähe der Highschool. Auch ich musste eine Rede halten, ich habe mich aber kurz gefasst, nicht zuletzt weil mir für sowas in so einer Situation (ich war unvorbereitet, da ich nicht davon ausgegangen bin, eine Rede halten zu müssen) einfach das Vokabular fehlt. Es war aber auch an sich schon nicht einfach, da diese Mädels durch das Training, das 6 mal die Woche stattgefunden hat, wirklich meine besten Freunde hier geworden sind.
Manche Reden waren sehr kurz, manche sehr lang, insgesamt haben wir für die etwa 20 Reden ungefähr 2 Stunden gebraucht. Danach waren wirklich alle einfach nur noch hungrig und sehr froh endlich aus der Kälte zu kommen. Das letzte Spaghetti-Dinner war dann zwar lustig, aber irgendwie auch traurig, weil halt jeder wusste, dass es das letzte sein würde. 

Donnerstag hieß es dann ein letztes mal eine Stunde früher aus der Schule (ich hab Psychologie, also meine letzte Stunde, inzwischen echt aufgegeben) und das letzte Rennen laufen. Es war ein Homemeet, wir sind also auf dem Iowa State Course gelaufen. Insgesamt waren über 1000 Läufer und Läuferinnen da, es war also eine Riesen Veranstaltung. Ich bin am Ende sogar meine beste Zeit gelaufen und es war ein schönes letztes Rennen. 

Das sind meine 'Lockersigns', also einfach Bilder mit Motivationssprüchen, die am Abend vor dem Rennen an jeden Locker der Teammitglieder (zur Erinnerung: Wir sind 70) gehangen wurden
Cross Country war und ist ein ganz ganz großer und Teil meiner Erinnerungen hier in Amerika und ich bin unglaublich froh, dass ich damit angefangen habe. Auch wenn ich das Läufen 90% der Zeit gehasst habe und es immernoch nicht mein Lieblingssport ist, habe ich durch Cross Country eine Menge gelernt, unter anderem dass man immer weiter gehen kann als man denkt, wenn man nur daran glaubt und die richtigen Leute hat, die einen unterstützen. Diese Leute hatte ich zum Glück hier und die Mädels, die ich hier kennen gelernt habe, werde ich nie vergessen. Auch wenn das hier keiner von den Mädels lesen kann, ich bin unglaublich dankbar für diese Zeit und die ganzen wundervollen Erinnerungen. 

Jetzt heißt es sportlich gesehen erstmal ein paar Wochen Pause und dann fange ich an, Basketball zu spielen. Darauf freie ich mich sehr, endlich wieder ein Ball :) 

Weiter gehts mit dem Post über Samstag. 

Danke übrigens für eure Geduld, dass ich nicht so oft poste liegt echt an meiner Zeit, aber ich versuche vollständig zu bleiben in meinen Erzählungen, sodass ihr wirklich immer wisst was passiert. 

Bis bald! 

Hannah :) 

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