Samstag, 12. Oktober 2013

28 years of friendship

Dienstag war ein Tag voller Aufregung, weil Mittwoch dann die aus 20 Schülern bestehende Gruppe aus meiner Heimatstadt für 2 Wochen nach Ames kommen würde. Dieser Austausch ist fester Bestandteil im Programm beider Schulen und hat bisher eine 28 jährige Geschichte (Ja richtig, deshalb die Überschrift). 

Mittwoch hieß es dann endlich früher aus der Schule und ab zum Flughafen. Ich bin mit einer Freundin gefahren, deren Familie auch eine Deutsche aufgenommen hat. Am Flughafen, bewaffnet mit Willkommens-Plakaten und  kleinen Presenttüten, waren dann wirklich alle unglaublich aufgeregt, und die 20 Minuten die wir auf die Gruppe warten mussten kamen allen vor wie 20 Stunden. Als dann aber auch diese endlich rum waren, kam endlich die Gruppe. Ich habe mich riesig gefreut, alle wieder zu sehen und es war echt süß zu sehen wie alle ihre Gastfamilien das erste mal im 'Real Life' gesehen haben. 
Nachdem wir den Koffer meiner Freundin geholt haben, sind wir mit ihrer Hostfamily zu einem Restaurant gefahren und haben gegessen und uns schonmal ein bisschen unterhalten. Ihre Hostfamily war sehr interessiert in so ziemlich allem was mit Deutschland zu tun hatte, und ich natürlich in allem was sich schon so geändert hat seit ich geflogen bin.. Es war jedenfalls sehr lustig. 


Später sind wir dann noch auf eine Kürbisfarm gefahren, wo wir ein bisschen auf einem Anhänger gefahren und dann durch ein Maisfeldlabyrinth gelaufen (oder eher geirrt) sind. Es war wirklich lustig, auch wenn wir am Ende alle echt müde waren. (Bild: Maislabyrinth mit Sonnenuntergang, sieht schön aus, aber danach kommt halt Maislabyrinth im dunkeln...)

Donnerstag war dann ein sehr aufregender Tag, es war schon komisch plötzlich schon lange gekannte Gesichter in der Schule zu sehen, aber es war auch lustig. In der 6. Stunde war die Schule dann aber auch schon wieder vorbei (Nein, ich bin mir nicht sicher ob der Lehrer der mich in der 8. Stunde hat mich noch erkennt), weil wir ein Cross Country meet hatten. Das war auch sehr lustig, weil die, die deutsche haben, diese einfach mitgenommen haben. (Bild unten: Eine Zeichnung die ein Mädchen von Cross Country auf mein Bein gezeichnet hat... Mit Fineliner... mal eben so.. Aus der Hand... Während wir in einem fahrenden Bus saßen^^)

Endlich Freitag! Auch wenn ich garnicht wirklich gemerkt habe, dass die Woche schon wieder um war, war ich sehr froh das Wort 'Freitag' auf meinem Kalender lesen zu können. Nach der Schule haben wir wieder die Austauschschüler mit zum Cross Country genommen, nur diesmal mussten sie auch wirklich mitmachen. Die allgemeine Meinung war wohl, dass es nicht deren Lieblingssport, aber ok war (das entspricht ungefähr genau dem was ich die ganze Zeit von Cross Country denke). 

Abends war dann wieder Aufregung angesagt, weil es für die deutsche Gruppe das erste mal zu einem Footballspiel ging. Wir hatten eine Menge Spaß und es war ein tolles Erlebnis für alle Deutschen, aber da wir in der Halbzeitpause mit sowas wie 46:0 geführt haben (für alle die garnicht wissen was beim Football abgeht, das bedeutet dass die Gegner dezent unbrauchbar waren) haben wir uns dazu entschieden zu gehen. Erstmal sind wir Huckepack aus dem Stadion gerannt und sind dann alle (9 Leute, 7 Amerikaner, eine deutsche Freundin von mir und ich) zu Orange Leaf (einem Ort wo man frozen Yoghurt kaufen kann) gefahren. Nachdem wir alle mit Yoghurt in 20 Geschmacksrichtungen mit etwa 300 Toppings versorgt waren, sind wir zu einem der Mädchen aus der Gruppe nach Hause gefahren und haben noch einen Film geguckt, bevor wir gegen Mitternacht nach Hause gegangen sind. Dieser Abend war wirklich unglaublich witzig und hat mir wieder das gezeigt was ich an Amerika am meisten liebe - diese Spontanität und dass man einfach etwas mit Leuten machen kann, auch wenn man sie nichtmal kennt. 

Totmüde Zuhause angekommen habe ich mich dann einfach nur noch auf Samstag gefreut, an dem es in die Mall of America ging. Mehr dazu im nächsten Post! 

Bis bald,

Hannah :) 

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